Vor Ort in Tansania

Zwei Menschen mit Masken stehen mit Koffern

Juli 18, 2021

Verfasst von Claudia Friedrich

Nach langer Coronapause konnte ich Anfang Juli endlich wieder nach Tansania reisen und verbringe seitdem viel intensive Zeit mit den Kindern und Mitarbeitern in Peace Matunda. Nach ein paar Tagen sind alle Kinder aufgetaut und der herzliche und unbefangene Umgang ist immer wieder ein schönes Erlebnis! Es ist wunderschön zu erleben, wie sehr unsere Unterstützung hier aufgenommen wird und wie viel wir mit unserer Hilfe im letzten Jahr hiererreichen konnten. Mein Aufenthalt hier hat mich wieder darin bestärkt, dass unser Engagement hier genau richtig ist und unsere Anregungen so umgesetzt werden, wie wir unsdas wünschen und wie es zur positiven Entwicklung der Kinder beiträgt.

Das Kennenlernen der 15 neuen Kinder im Amanihaus aber auch das Wiedersehen der Kinder, die ich schon kannte, war natürlich mein absolutes Highlight! Jeden Tag verbringen wir viel Zeit miteinander beim Spielen, Kochen, Hausaufgaben machen und spannenden Aktivitäten. Gemeinsames Kekse backen in der eigenen Bäckerei, eine Schatzsuche, Malaktionen, Badminton, Fußball und viele Fang- und Kreisspiele standen auf unserem Programm und haben wahnsinnigen Spaß gemacht. Natürlich haben wir in vielen Schulklassen hospitiert, beim morgendlichen Assembly über die Fröhlichkeit, mit der die Kinder in die Schule kommen, gestaunt und beim Debattierunterricht viel über Salz und Zucker gelernt.

Letzte Woche haben wir für alle Kinder und Mitarbeiter mal etwas ganz exotisches gekocht, eine italienische Lasagne, was für knapp 50 Personen eine wirkliche Herausforderung war! Die Kinder waren begeistert, bis auf 1-2 Kinder, die mit zerlaufenem Käse so gar nichts anfangen konnten. Spannend war auch mitzuerleben, wie man Lasagne mit den Händen essen kann.

Unser gemeinsames BBQ am gestrigen Abend war eines der schönsten Erlebnisse unseres Aufenthaltes bisher. Zuerst wurde das frisch geschlachtete Rind verspeist und dann zu richtigcooler Musik den ganzen Abend ausgelassen getanzt. Musik und Rhythmus scheint den Kindern hier in die Wiege gelegt zu sein! Unser Doorman, ein traditioneller Masai hatte viel Spaß mir seine Tänze beizubringen, die eine wirklich sportliche Herausforderung sind, denn hier geht es darum, so hoch wie möglich zu hüpfen – und das einen ganzen Song lang.

Wir sind mit viel Gepäck hier angereist und konnten jedem Kind hier eine große Freude bereiten mit Patengeschenken und neuen Kleidern! Außerdem haben wir die örtliche Zahnarztpraxis von Dr. Mbise mit einem Koffer voller zahntechnischer Materialien, die wir aus Deutschland mitgebracht haben, ausstatten können.

Neben unserem Aufenthalt im Peace Matunda Kinderzentrum haben wir mit Kaaya viele Besorgungen in Arusha gemacht und uns angeschaut, wo und auf welche Art er Materialien wie Matratzen, Baumaterialien, Essen etc. beschafft und gemeinsam viele Einkäufe getätigt.

In der ersten Woche haben wir das Voluntär- und Gästezimmer komplett renoviert und dekoriert, jetzt ist das Zimmer bereit wieder Gäste und Voluntäre zu empfangen. Die anderen Unterkünfte werden in Kürze auch einen neuen Anstrich erhalten.

In der zweiten Woche sind wir gemeinsam mit Kaaya für 4 Tage auf Safari in die Serengeti gefahren und haben in einem Tented Camp inmitten der Wildnis übernachtet. Das erste Mal habe ich das Rivercrossing der Gnus miterleben dürfen und das war neben der Leoparden und Geparden, die wir auch dieses Mal wieder hautnah sehen konnten, mein persönliches Safari-Highlight! Kaaya bietet als ausgebildeter Safari Guide verschiedene Touren an, deren Erlös zu einem Teil dem Kinderzentrum zu Gute kommen.

Abschließend möchte ich jedem empfehlen, der mal aus seiner Komfortzone rausmöchte und Lust hat etwas Sinnvolles zu tun uns zu besuchen!

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